Ein gütig Geschick hat uns dann doch zusammen gebracht.
Wir waren schnell Freund’, verstanden uns gut, Haben gescherzt - haben gelacht,
Wie eine unbeschwerte Jugend es tut.
Doch nicht lange währte die Freude.
Sie musste fort in ein fernes Land.
Schwer war die Trennung für uns beide
Und traurig reichten wir uns zum Abschied die Hand.
Seit jenen herrlichen Frühlingstagen Sind nun sechs lange Jahr’ verflossen.
Ihr Bild halt’ich immer bei mir getragen Und schliesslich in mein Herz geschlossen.
Was hat ihr wohl das Leben gebracht?
Hat es ihr Glück und Freude beschert?
Ob sie wohl auch mal an mich gedacht?
Ich hatte fast nichts mehr von ihr gehört.
Doch auch sie hat mich nicht vergessen.
Jetzt weiss ich’s genau,
Denn sie ist zurück und hat mich angeschellt.
Sie ist eine reizende kleine Frau.
Auch das hob' ich schon persönlich festgestellt.
“Wir haben uns wiedergeseh’n!” Wie das klingt!
Das Wiederseh’n braucht kein Wort, das es verschönt. Dies Wiederseh’n jauchzt und singt.
Das Wiederseh'n ist durch sich selbst gekrönt.