tümern vermischt sein wird, den aber der Erfolg läutern und leicht zu einem ersprieszlichen Ganzen abfeilen wird.
Im allgemeinen wären die Gegenstände, welche in einer solchen Anstalt unterrichtet werden muszten, zweierlei „Sjioeriem Gemoro” den einen scharf, den anderen gering, „ligmour welisbour”. Dann „Pousekiem” ebenfalls hinsichtlich ihrer Schärfe im Unterricht nach verschiedenen Überstufungen, jede nach der Wichtigkeit der Halachoth. Ferner „lesjoun hakkoudesj”, „dikdoek”, und verschiedenes aus „Tenach” mit guten „Peiroesjiem”. Ferner für jüdische Dogmatik Unterricht in den „Seforiem”: „Chouwous Hallewowous”, ,,Baal Ikkoriem”, „Koezarie”, „Moure Newoechiem”, „oechedoume”. Und endlich Übung in mündlichen religiösen Vorträgen oder „Derosjous”. Gut wäre es wenn ohne Beeinträchtigung eines Anderen mit der „Rousj Jesjiewoh” - Stelle das „Rabbonoes” eines kleinen nahen Landbezirks verbunden werden könnte. Was ich bei meiner Stelle erzielte, weil solches jener Stelle mehr Ansehen und Subsistenzmittel, und dem „Rousj Jesjiewoh” Gelegenheit verschafft seine Schüler an praktischen Rabbinats-funktionen und namentlich an „Sjeeilous” zu üben.
Auf ihre zweite Anfrage, ob ich, wenn ich die Stelle eines „Rousj Jesjiewoh” erhalten könnte, solche annehmen, und unter welchen Bedingnissen dieses geschehen wird, kann ich ihnen ebenfalls keine entscheidende Antwort geben, befor ich eine genaue Kenntnis verschiedener Verhältnisse erhalten werde. Denn, ungeachtet ich Familie habe und die Vermehrung derselber erwarte, ungeachtet des Ertrages meiner Stellen nicht hinreicht meine und meiner Familie Bedürfnisse zu befriedigen und ich daher bedacht sein musz mein jährliches Einkommen zu vermehren, so sind diese das Ansehen und der Wirkungskreis zum Guten, welche meine gegenwärtigen Stellen mir verschaffen. Und die Ungewissheit ob der Gehalt welchen der „Rousj Jesjiewoh” zu beziehen haben wird nach Verhältnis der Teuerung in Amsterdam, meinen jetzigen hiesigen überwiegen wird, Umstände, welche mich daran hindern würden eine entscheidende Entschlieszung meinerseits aus zu sprechen, selbst auch dann wenn sie mir die Summe des Gehalts angegeben hätten. Um so weniger kann ich aber selbst hierüber eine Forderung machen, da ich den Bedarf einer Familie um zwar nicht grosz doch als Jehoedie anständig zu leben in Amsterdam durchaus nicht kenne. Ich kann ihnen daher nur in allgemeinen antworten, dass ich nicht abgeneigt bin, jene gesuchte Stelle, wenn ich damit beehrt werden sollte, alsdann an zu nehmen, welch solche unter ehrenden Umständen gegründet, und ihr Ertrag, den meiner jetzigen Stelle bedeutend überwiegen sollte.
Wenn sie daher in der Folge das Einbringen jener Stelle genau fixiert haben werden und es für möglich halten sollten, dass mir ein Antrag zu jener Stelle zukommen könnte, so bitte ich sie freundlichst mir jene Besoldungsbestimmung so wie auch den ungefähren Gebrauch einer Familie in Amsterdam gefälligst nennen zu wollen, worauf ich ihnen alsdann einen bestimmten Antwort zu geben die Ehre haben werde.
Slieszlich danke ich ihnen ehrbietigst für das geneigte Zutrauen, welche sie an meinen geringen Fähigkeiten gesetzt, so wie für die ausgezeichnete Güte und Freundschaft, womit Sie mir unverdient zu beehren belieben und denen ich mir stets dankbarst gegen sie erinnern werde. Und habe die Ehre unter höflichster Begrüszung ihrer geehrter Familie und besonders „Lemar Ochiev Hirschei” zu zeichnen als ihr ergebene.
Hakkoton Jacob Ettlinger.—
SAMSON RAPHAEL HIRSCH?
Verplaatste Ettlingers schrijven ons niet weer ongevraagd naar de dagen van de grote „Geoniem” uit het Amsterdam van vorige eeuwen? Maar... de tijden waren ver
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